Cookie-Banner richtig umsetzen – so geht es gesetzeskonform
Anforderungen an freiwillige Einwilligungen, gleichwertiges Ablehnen, einfachen Widerruf und die Vermeidung von Dark Patterns.
Wann brauche ich einen Cookie-Banner?
Ein Cookie-Banner ist notwendig, wenn Ihre Webseite Cookies setzt, die nicht technisch notwendig sind: Analytics-Cookies (Google Analytics), Marketing-Cookies (Facebook Pixel) oder alle Drittanbieter-Einbindungen, die Daten tracken.
Pflichtanforderungen nach DSGVO
- Vorab-Information: Der Banner erscheint BEVOR nicht-notwendige Cookies gesetzt werden.
- Gleichwertige Optionen: "Alle akzeptieren" und "Alle ablehnen" müssen gleich prominent sein.
- Keine vorausgewählten Checkboxen: Nur aktives Opt-in ist erlaubt.
- Kategorisierung: Besucher müssen nach Zwecken einwilligen können.
- Widerrufbarkeit: Die Einwilligung muss jederzeit widerrufbar sein.
- Dokumentation: Einwilligungen müssen protokolliert werden.
Dark Patterns: Was Sie vermeiden müssen
Datenschutzbehörden gehen aktiv gegen Dark Patterns vor: Ablehnen-Button kleiner als Zustimmen-Button, Ablehnen nur über mehrere Klicks erreichbar, irreführende Formulierungen oder farbliche Hervorhebung nur des Zustimmen-Buttons sind nicht erlaubt.
Cookie-Banner-Prüfung durch TrustScout
TrustScout erkennt technische und textliche Indizien eines Consent-Banners. Ob eine Einwilligung im konkreten Fall wirksam ist und alle eingesetzten Dienste korrekt blockiert werden, erfordert eine zusätzliche technische und rechtliche Einzelfallprüfung.
